
SPIELZEIT 2011|2012
Die feuerrote FriederikePinocchio
Schneewittchen
Aschenputtel
Vom Fischer und seiner Frau
Border
Spielzeit 2011/12
Wiederaufnahme
Die feuerrote Friederike
von Elisabeth Naske (1963)
Libretto von Theresita Colloredo
Oper für Kinder in einem Akt nach der gleichnamigen Erzählung von Christine Nöstlinger
Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren
Eigentlich könnte bei Friederike alles normal sein, hätte sie nur keine feuerroten Haare!
Friederike ist ein molliges Mädchen, wohnt bei ihrer Tante Annatante und wird von den anderen Kindern in der Schule und besonders auf dem Heimweg wegen ihrer feuerroten Haare ständig gehänselt und geärgert. Eines Tages fragt
sie ihre Tante, ob diese als Kind dieselben Schwierigkeiten hatte, schließlich hatte sie in jungen Jahren dasselbe rote Haar. Da erfährt sie von der Tante, dass sich das niemand getraut hat, da ihre Haare etwas ganz
Besonderes waren.
Sie konnte sie mit einem Zauberspruch zum Glühen bringen. Die Leute verbrannten sich an ihnen, sobald sie die Haare berührten. Friederike möchte aber eigentlich nicht, dass ihre Haare glühen. Doch eines Tages, als sie die bösen
Kinder ganz besonders ärgern, benutzt sie schließlich aus Wut und Verzweiflung den Zauberspruch und die Kinder verbrennen sich. Nun halten die Kinder Friederike für gefährlich und werden immer böser.
Deshalb wird sie täglich von dem Briefträger, der ihr einziger Freund ist, zur Schule begleitet.
Friederike liest viel, nur in dem großen roten Buch ihrer Tante kann sie nicht lesen, da es in einer Geheimsprache geschrieben ist. Nur einen Brief, der hinten in dem Buch liegt, kann sie entziffern: Er ist von ihrem Vater an
sie gerichtet. Wenn sie nicht glücklich sei, solle sie zu ihm kommen – in das Land, wo alle Menschen glücklich sind. Im Buch steht geschrieben, wie Friederike in das Land kommen könnte: Nämlich fliegend...!
Elisabeth Naske (1963) ist österreichische Komponistin und Cellistin. Sie studierte am Mozarteum Salzburg Violoncello und setzte ihre Ausbildung am Konservatorium Basel fort. Von 1998 bis 2003 studierte Elisabeth Naske
Komposition bei dem Cellisten Tristan Schulze. Mittelpunkt ihres Schaffens bildet das Musiktheater, vor allem für Kinder und Jugendliche. Seit 2001 arbeitet sie erfolgreich mit der Autorin Theresita Colloredo als Librettistin
zusammen.
„Die feuerrote Friederike“ wurde 2004 als Auftragswerk der Wiener Volksoper im Kinderopern-Zelt auf dem Dach der Wiener Staatsoper uraufgeführt. Weitere Kinderopern-Werke sind: „Das kleine Ich und Ich“, „Die Omama im Apfelbaum“
(2007) und „Die rote Zora“ (2008).
Regie: Elena Tzavara
Bühne: Conrad Moritz Reinhardt
Kostüme: Elisabeth Vogetseder
Aufführungsdauer: 75 Minuten
Wiederaufnahme: 10.November 2011 um 15 Uhr
Weitere Vorstellungen: 11.11. um 11:30, 12.11. um 15 Uhr, 14.11. um 15 Uhr, 15.11. um 15 Uhr, 18.11. um 15 Uhr,
23.11. um 15 Uhr, 24.11. um 11:30 Uhr, 25.11. um 15 Uhr, 27.11. um 15 Uhr
Pinocchio
oder
„Es war einmal ein Stück Holz...“
Auftragswerk des Gürzenich-Orchesters Köln
Kooperationsprojekt des Kinder -und Jugendprogramms „ohrenauf!“ und der Kinderoper Köln
Musiktheater für Kinder
Komponist: Simone Fontanelli
Szenische Einrichtung: Thalia SchusterAusstattung: Elisabeth Vogetseder
Empfohlen für Kinder ab 6 Jahren
Klarinette: Robert Oberaigner
Erzähler: Guido Hammesfahr alias „Fritz Fuchs“ (aus der Kult-Kinderserie „Löwenzahn“)
Die Uraufführung findet am 19.November 2011 als Kammerkonzert in der Philharmonie statt.
Ab dem 06.Dezember 2011 wird „Pinocchio“ in einer szenischen Einrichtung in der Kinderoper gespielt.
Der Abenteuerroman „Pinocchio“ des Carlo Collodi war literarische Vorlage und Inspiration für den Komponisten Simone Fontanelli. Er komponierte eine musikalische Erzählung für Kinder, die Pinocchios Abenteuer liebevoll in Musik und Szene setzt. Durch die Besetzung der Klarinette als einziges Instrument des Stücks und Verkörperung des Pinocchio, können Kinder schnell die Zusammenhänge zwischen der Geschichte und den Gefühlen Pinocchios erschließen.
Die erste Kooperation des Kinder -und Jugendprogramms „ohrenauf!“ des Gürzenich - Orchesters und der Kinderoper Köln hat sich einem seit vielen Jahren umfangreich gedeutetem Roman verschrieben. Darin geht es nicht nur um das Schicksal einer Holzfigur, die unbedingt lebendig werden möchte, sondern auch um die Sichtweise der Erwachsenen auf das „Kind-Sein“, dass sich manch Einer wohl sehnsüchtig zurückwünscht... .
Der Komponist und Dirigent Simone Fontanelli gewann 1995 den VI. Internationalen Mozart-Kompositionswettbewerb und gilt als einer der wichtigen Persönlichkeiten zeitgenössischer Musik. Außerdem lehrt er Komposition am Mozarteum in Salzburg und gibt internationale Meisterkurse.
Robert Oberaigner ist Solo-Klarinettist des Gürzenich-Orchesters Köln und gefragter Gast bei Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Bayerischen Staatsorchester und der Sächsischen Staatskapelle Dresden.
Der deutsche Schauspieler Guido Hammesfahr erhielt 2002 den Deutschen Comedy – Preis und 2003 den Deutschen Fernsehpreis. Als „Fritz Fuchs“ aus der Kult-Kinderserie „Löwenzahn“ ist er vielen Kindern sehr bekannt.
Kammerkonzert in der Philharmonie am 19.November 2011
Premiere in der Kinderoper am 06.Dezember 2011 um 11:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 07.12. um 11:30 Uhr, 09.12. um 15 Uhr, 10.12. um 15 Uhr, 12.12. um 15 Uhr, 16.12. um 15 Uhr,
21.12. um 11:30 Uhr, 21.12. um 15 Uhr, 22.12 um 15 Uhr

Wiederaufnahme
Schneewittchen
Auftragswerk der Kinderoper Köln, nach dem Märchen der Gebrüder Grimm, Musik & Libretto von Marius Felix Lange, Konzeption von Ralph Caspers und Elena Tzavara
Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren
Schneewittchens Stiefmutter ist schön, sehr schön sogar. Ihre Schönheit wird von den Barden des Reiches besungen und in allen Zeitungen gerühmt.
Die allgemeine Begeisterung für ihr Aussehen ist aber der Königin offensichtlich so sehr zu Kopf gestiegen, dass sie starke Anzeichen eines krankhaften Schönheitswahnes ausbildet: Niemand darf schöner sein als sie, koste es was
es wolle! Sogar ein sprechender Zauberspiegel wird angeschafft, damit dieser ihr immer wieder aufs Neue schmeichelt und bestätigt, dass sie wirklich die Aller -Allerschönste im Reiche sei.
Da der Spiegel aber nicht lügen kann, antwortet er eines Tages auf die immergleiche Frage der Königin nach der Schönsten im Land: „Ja, die Königin sei gewiss sehr schön, aber Schneewittchen sei noch tausendmal schöner als sie... .“
Vor Wut kann sich die Stiefmutter nicht mehr halten und brütet einen teuflischen Plan aus. Die Geschichte nimmt ihren Lauf - auch hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen... .
Mit „Das Opernschiff“ hatte der junge Komponist Marius Felix Lange nach einem Libretto von Elke Heidenreich schon vor 6 Jahren eine sehr erfolgreiche Kinderoper für die Kinderoper Köln geschrieben. Diesen
Erfolg konnte er durch sein Auftragswerk „Schneewittchen“ weiter ausbauen.
Damit und mit seiner Komposition „Das Orchester zieht sich an“, (musikalische Lesung nach dem Buch von Karla Kuskin), das als Aufnahme mit unseren Musikern des Gürzenich-Orchesters entstanden ist, hat sich Lange
nun als „Komponist für Kinderohren“ europaweit einen Namen gemacht!
Aufführungsdauer: ca. 70 Minuten
Regie: Elena Tzavara
Bühne: Conrad Moritz Reinhardt
Kostüme: Elisabeth Vogetseder
Mit Musikern des Gürzenich-Orchesters
Wiederaufnahme am 14. Januar 2012 um 15 Uhr
Weitere Vorstellungen: 16.01. um 11:30 Uhr, 17.01. um 11:30 Uhr, 21.01. um 15 Uhr, 22.01. um 11:30 Uhr, 29.02. um 11:30 Uhr,
01.03. um 15 Uhr, 03.03. um 15 Uhr, 05.03. um 15 Uhr, 06.03. um 15 Uhr, 08.03. um 15 Uhr, 10.03. um 11:30 Uhr,
13.03. um 11:30 Uhr, 14.03. um 11:30 Uhr, 17.03. um 11:30 Uhr
Wiederaufnahme
Aschenputtel
Cenerentola
Von Ermanno Wolf-Ferrari
Märchenoper in drei Aufzügen nach den Versen von Maria Pezzè-Pascolato
Uraufführung 1902 in Bremen, Freie deutsche Übersetzung von Franz Rau, Kölner Fassung von Christian Schuller, Orchesterbearbeitung von Reiner Schottstädt
Empfohlen für Kinder ab 5 Jahren
In alter Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, lebte ein Mädchen im Haus seiner Stiefmutter und ihren beiden garstigen Töchtern. Es wurde von den Stiefschwestern gehänselt und verspottet und wurde von
ihnen Aschenputtel gerufen, weil es immer staubig und schmutzig aussah. Jeden Tag ging Aschenputtel zu dem Haselbaum, der auf dem Grab ihrer Mutter wuchs, und wünschte sich, dass die schlimme Zeit zu Ende sein
möge.
An dem Tag aber, als der König des Landes einen prächtigen Ball gibt, um für seinen Sohn eine Braut zu finden, geht ihr Wunsch für einen Abend in Erfüllung: In einem verzauberten Kleid strahlt Aschenputtels
Schönheit auf dem Ball, und der junge Prinz hat nur noch Augen für sie. Doch um Punkt Mitternacht endet der Zauber, und als Aschenputtel davonspringt, findet der Prinz auf der Treppe des Schlosses nur noch ihren
Schuh...
Ermanno Wolf-Ferrari war halb Münchner, halb Venezianer. Er schrieb um die Jahrhundertwende noch in der Tradition der Märchenopern des 19.Jahrhunderts, spielte aber schon gewitzt und souverän mit allen bis dahin bekannten Opernstilen. Er liebte die Commedia dell’arte und die Komödien des Carlo Goldoni, und er wusste schon, was zu Beginn des Jahrhunderts die Psychologie neu entdeckte: dass die Bösen ungleich interessanter sind als die Guten.
Aufführungsdauer: ca. 60 Minuten
Regie: Brigitta Gillessen
Bühne und Kostüme: Ute Lindenbeck
Dramaturgie: Tanja Fasching
Mit Musikern des Gürzenich-Orchesters
Wiederaufnahme am 22. Mai 2012 um 11:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 26.05. um 11:30 Uhr, 28.05. um 11:30 Uhr, 03.06. um 18:00 Uhr, 06.06. um 11:30 Uhr,
08.06. um 15 Uhr, 11.06. um 15 Uhr, 12.06. um 11:30 Uhr, 14.06. um 15 Uhr, 30.06. um 11:30 Uhr
Wiederaufnahme
Vom Fischer und seiner Frau
Jazzoper für Kinder von Ingfried Hoffmann
Auftragswerk der Kinderoper Köln
Libretto von Barbara Hass
Nach dem Märchen von Philipp Otto Runge
Empfohlen für Kinder ab 4 Jahren
Der Fischer und seine Frau Ilsebill wohnen in einem Pisspott nahe dem Meer. Eines Tages fängt der Fischer einen großen Butt, der aber um sein Leben bittet, da er ein verwunschener Prinz sei.
So lässt der Fischer den Butt wieder frei. Als der Fischer nach Hause kommt und seiner Frau Ilsebill diese wundersame Geschichte erzählt, fragt sie ihn, ob er sich denn im Tausch gegen die Freiheit nichts
gewünscht habe. Sie drängt ihren Mann, den Butt erneut zu rufen, um sich ein richtiges Haus zu wünschen. Der Butt erfüllt diesen Wunsch. Ilsebill ist aber noch nicht zufrieden und wünscht sich immer mehr vom
Butt... .
Je mehr sich Ilsebill wünscht, desto schlechter wird das Wetter auf See und an Land.
Am Ende sitzt zwar Ilsebill wieder im Pisspott, nun aber endlich zufrieden und glücklich.
Die Liebe des Fischers zu seiner Frau haben die stürmischen Zeiten und die Gier nach Macht und Wohlstand nicht erschüttern können.
Der Komponist Ingfried Hoffmann sollte allen Kindern ein Begriff sein, denn er schrieb die deutsche Musikfassung der „Sesamstrasse“, sowohl als auch die Musik zu „Hello Spencer“ und der Kinderserie „Robbi,
Tobbi und das Fliewatüüt“.
Er wurde vor allem durch seine Mitwirkung im Quartett von Klaus Doldinger bekannt und war in der ersten Hälfte der 60er Jahre ein wichtiger Hammond-B3-Spieler in Europa.
1970 zog er sich vom Jazz zurück und ist seitdem fast nur noch als Komponist und Arrangeur tätig.
Konzept und Regie: Elena Tzavara
Bühne: Conrad Moritz Reinhardt
Kostüme: Elisabeth Vogetseder
Dramaturgie: Tanja Fasching
Wiederaufnahme am 23.Juni 2012 um 15 Uhr
Weitere Vorstellungen: 25.06. um 11:30 Uhr, 26.06. um 11:30 Uhr, 26.06. um 15 Uhr, 27.06. um 11:30 Uhr,
28.06. um 11:30 Uhr, 29.06. um 11:30 Uhr, 06.07. um 11:30 Uhr, 06.07. um 15 Uhr, 07.07. um 11:30 Uhr